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Schwitzen im Nahverkehr Neue Dortmunder U-Bahnen bewusst ohne Klimaanlage bestellt

Aug 4, 2026 IDOPRESS

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Neue U-Bahn vom Typ »Vamos Dortmund«: Ohne Klimaanlage unterwegs

Foto: Jan Woitas / dpa / picture alliance

Sich unter den schwitzigen Achseln der Mitmenschen in der überfüllten U-Bahn durchzuquetschen,zählt für die wohl meisten Pendler zu den eher unangenehmen Erfahrungen des Sommers. Zumindest etwas Abhilfe könnten da Klimaanlagen schaffen,die die Temperaturen im Wageninneren etwas senken.

In Dortmund haben sich die Stadtwerke bei der Bestellung ihrer neuen Bahnen nun aber gegen diese Ausstattungsvariante entschieden. 70 Millionen Euro hätte das zusätzlich gekostet. Geld,das das Unternehmen DSW21 lieber in zusätzliche Fahrzeuge investiert habe,wie der zuständige Betriebsleiter dem Sender WDR sagte. Außerdem könne so viel Strom eingespart werden,rund sieben Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Das ist so viel,wie sonst mehr als 2000 durchschnittliche Haushalte verbrauchen.

Betriebsleiter räumt »Komforteinbuße« ein

Die Entscheidung gegen die Klimaanlagen stößt bei einigen Fahrgästen jedoch auf Unverständnis. Eine Nutzerin der neuen Bahnen sagte dem WDR: »Für alles ist Geld da,nur für so was wieder nicht. Das finde ich nicht in Ordnung.« Ein anderer sprach von einer »Hitzewand«,auf die man stoße,wenn man von einer kühlen,unterirdischen Haltestelle in die Bahn steige.

Der Betriebsleiter des Verkehrsbetriebs räumte ein,dass es ohne Klimaanlagen an warmen Tagen eine »Komforteinbuße« gebe. Allerdings seien die meisten Menschen nur wenige Haltestellen lang mit der Bahn unterwegs.

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