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Lufthansa-Airbus am Flughafen München: Die Lage ist ernst genug
Foto: Sven Hoppe / dpa
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Wer glaubt,Spohr zieht sich in der Krise zurück,irrt. Innerhalb von 48 Stunden,kündigte er intern an,werde Lufthansa ein nicht bindendes Angebot für die portugiesische Staatsfluggesellschaft TAP abgeben. Mitten in der Irankrise.
Die Logik dahinter ist Spohr-typisch: Gerade weil die Krise kommt,darf man die Strategie nicht aufgeben. TAP bedeutet Zugang zum südamerikanischen Markt – Brasilien ist quasi der Heimatmarkt der Portugiesen. Und es bedeutet: mehr Internationalisierung,mehr Gewicht außerhalb des klassischen europäischen Kurzstreckensystems. Dass Air France-KLM und IAG mitbieten,stört ihn nicht. Er verweist auf ITA Airways in Italien – gerade zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte profitabel,dank Lufthansa-Synergien. »Das könnte mit Portugal ähnlich funktionieren«,glaubt Spohr.