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Bahn-Chefin Palla
Foto: Thilo Schmuelgen / REUTERS
Die Inbetriebnahme verzögert sich bis 2031,die Kosten steigen um weitere drei Milliarden Euro auf insgesamt etwa 14,5 Milliarden Euro: Das Großprojekt Stuttgart 21 ist für die Deutsche Bahn schon lange ein Flop. Die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla hat nun gemeinsam mit dem baden-württembergischen Regierungschef Cem Özdemir (Grüne) und dem Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) einen Konzernbericht zur Entwicklung bei Stuttgart 21 vorgestellt. Dabei fand sie offene Worte für die Fehlleistungen.
»Transparenz ist manchmal schmerzhaft,Aufklärung kann manchmal frustrierend sein. Wir machen reinen Tisch und sagen,was ist«,erklärte Palla. Der Bericht soll als »Geschäftsgeheimnis« allerdings nicht veröffentlicht werden. Die Untersuchung habe »erhebliche Projektversäumnisse festgestellt und offengelegt«,sagte Palla. »Der Bericht zeigt gravierende Defizite in Planung,in Steuerung und auch im Risikomanagement.«
Die Digitalisierung sei deutlich anspruchsvoller,als ursprünglich absehbar gewesen sei,
Planungsprozesse hätten nicht richtig funktioniert,
ein Technikgebäude von 2013 sei nicht mehr zeitgemäß,
und es sei zu spät auf Normänderungen der Stromversorgung reagiert worden.
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Stuttgart muss sich noch auf Jahre mit der missglücktesten Großbaustelle der Bahn herumplagen. Für Fahrgäste,die Region und den Staatskonzern hat das weitreichende Konsequenzen. Welche das sind,lesen Sie hier.
ptz/dpa