Technik

Geschäft mit KI Amazon investiert weitere Milliarden in Anthropic, Anthropic will für Abermilliarden bei Amazon einkaufen

Apr 21, 2026 IDOPRESS
Amazon und Anthropic vertiefen ihre Geschäftsbeziehungen: Der Onlinehändler steckt bis zu 25 Milliarden Dollar in die KI-Firma. Die wiederum könnte in den kommenden zehn Jahren sehr viel Geld für Dienste von Amazon ausgeben.

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Anthropic-Logo

Foto: Dado Ruvic / REUTERS

Amazon will weiter kräftig in die KI-Firma Anthropic investieren: In einem ersten Schritt werde man fünf Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 4,2 Milliarden Euro) in den Entwickler des Chatbots Claude stecken,heißt es in einer Erklärung von Amazon. In weiteren Schritten könnten es bis zu 20 Milliarden Dollar mehr werden,»abhängig von bestimmten geschäftlichen Meilensteinen«.

Zugleich wird Anthropic auf Amazons Chips mit dem Namen Trainium zurückgreifen,um seine KI-Modelle zu trainieren,wie es in der Mitteilung heißt. Insgesamt will der Claude-Entwickler in den kommenden zehn Jahren mehr als 100 Milliarden Dollar für Halbleiter und Rechenleistung von Amazon ausgeben.

Der weltgrößte Onlinehändler ist mit seiner Tochterfirma Amazon Web Services (AWS) der weltgrößte Anbieter von Clouddiensten. Zuvor war Amazon bereits ein führender Geldgeber von Anthropic mit Investitionen von insgesamt acht Milliarden Dollar.

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Zuletzt demonstrierte Anthropic,wie wichtig Technologie des Unternehmens für die US-Regierung ist. Ein neues Anthropic-Modell mit dem Namen Claude Mythos Preview findet zum Teil seit Jahrzehnten unentdeckt gebliebene Schwachstellen in verschiedener Software. In den falschen Händen wäre es damit eine gefährliche Cyberwaffe (mehr dazu hier) – und könnte zugleich der US-Regierung einen Vorteil geben,eigene Programme zu verbessern und potenzielle Schwachstellen für Spionage im Ausland auszunutzen. Anthropic hat keine Pläne,Mythos Preview öffentlich zu machen.

Das automatisierte Hacking-Werkzeug Claude Mythos ist angeblich so mächtig,dass es nicht veröffentlicht wird. Wird die KI-Entwicklung nun zur Bedrohung der Sicherheit aller Online-User? Mehr dazu erfahren Sie hier.

aar/dpa