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Vor angestrebtem Börsengang Shein macht schwache Geschäftszahlen öffentlich

Jul 28, 2026 IDOPRESS

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Kleiderbügel mit Shein-Logo

Foto: Jorge Silva / REUTERS

Der chinesische Online-Modehändler Shein ist für günstige und schnell wechselnde Kollektionen (»Fast Fashion«) bekannt. Nun strebt das Unternehmen an die Hongkonger Börse und gibt interessierten Investoren und Anlegern erstmals einen Einblick in den Zustand des Unternehmens. Doch Euphorie dürfte da nicht aufkommen.

Denn die Geschäftszahlen fallen schwach aus. Wie aus der Mitteilung an der Hongkonger Börse hervorgeht,verzeichnete das Unternehmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Verlust von 99 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 86,8 Millionen Euro).

Im gleichen Quartal des Vorjahres hatte die Plattform den Daten zufolge noch ein Plus von 395 Millionen Dollar Gewinn erfasst. Derweil stieg der Konzernumsatz im selben Vergleichszeitraum nur um 1,1 Prozent auf 9,05 Milliarden Dollar.

Risiken »außerhalb unserer Kontrolle«

Es gebe keine Zusicherung,dass Shein auch in der Zukunft seine Profitabilität erhalten werde,heißt es in der Mitteilung weiter. Die Geschäftstätigkeit sei mit Risiken verbunden,von denen »viele außerhalb unserer Kontrolle« liegen,erklärte das Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur.

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Allerdings verwies Shein auf langfristige Vereinbarungen,durch die Luftfrachtkapazitäten gesichert werden konnten. Die Geschäftsführung sehe durch den Konflikt keine wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft,heißt es in der Mitteilung.

Datum für Börsenstart unklar

Wann Sheins Erstnotiz am Finanzplatz Hongkong geplant ist,ist noch unklar. Bei einer Finanzierungsrunde im ​Jahr 2022 war Shein mit ‌rund 98 Milliarden Dollar bewertet worden. Mit dem Abflauen des Booms im Onlinehandel nach dem Ende der Coronapandemie und der wachsenden Kritik an den Geschäftspraktiken schrumpfte die Bewertung auf 64 Milliarden Dollar im Jahr 2024. Insidern zufolge peilt das Unternehmen eine Marktkapitalisierung zwischen 40 und 50 Milliarden Dollar an.

mmq/dpa/Reuters