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Offshore-Windpark »He Dreiht« von EnBW
Foto: Lars Penning / dpa
Der Energiekonzern EnBW hat rund 110 Kilometer westlich der Insel Helgoland das größte Offshore-Windprojekt Deutschlands bauen lassen. 64 Windräder mit einer Nabenhöhe von 142 Metern stehen jetzt in der Nordsee.
Rund 2,4 Milliarden Euro wurden in den Windpark »He Dreiht« (Plattdeutsch für »Er dreht«) investiert,wie der Karlsruher Konzern mitteilte.
He Dreiht ist der fünfte Offshore-Windpark der EnBW. Mit ihm verdoppelt das Unternehmen seine Offshore-Leistung von bisher 976 Megawatt (MW) nahezu. Voraussichtlich bis zum Spätsommer soll die Anlage vollständig in Betrieb gehen.
»Mit einer installierten Gesamtleistung von 960 MW gehört He Dreiht außerdem zu den derzeit europaweit größten Projekten der Energiewende und wird rein rechnerisch 1,1 Millionen Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen«,erklärt EnBW im Internet zu dem Projekt.
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Laut der Stiftung Offshore-Windenergie waren Stand Ende Juni in Deutschland 1764 Offshore-Windenergieanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von rund 10,8 GW in Betrieb. »Insgesamt reichen die aktuellen Planungen bis 2035 und umfassen eine Gesamtleistung von ca. 41 GW.«
esk/dpa