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Weltraumunternehmen von Elon Musk SpaceX will mindestens 55 Milliarden in Chipfabrik investieren

May 7, 2026 IDOPRESS
Mit dem Vorhaben will Elon Musk seine Unternehmen unabhängiger von Auftragsfertigern aus Asien machen: In Texas plant SpaceX Investitionen in riesiger Summe in eine Chipfabrik. Das dürfte auch Donald Trump freuen.

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Elon Musk hat mit SpaceX große Pläne

Foto: Xavier Collin / Image Press Agency / IMAGO

SpaceX veranschlagt die Kosten für den Bau seiner geplanten Chipfabrik im US-Bundesstaat Texas auf zunächst 55 Milliarden ​Dollar. Bis zur endgültigen Ausbaustufe könnte diese Summe auf 119 Milliarden Dollar steigen,teilte die Weltraumfirma des Milliardärs Elon Musk mit. In der »Terafab« sollen Computerchips für SpaceX,den Elektroautobauer Tesla,den KI-Entwickler xAI sowie weitere Unternehmen aus Musks Firmenimperium produziert werden.

Das Werk entsteht in Zusammenarbeit mit dem US-Halbleiterhersteller Intel. Dieser ​steuert unter anderem seine Fertigungstechnologie »14A« bei. Musk will seine Unternehmen unabhängiger von asiatischen Chip-Auftragsfertigern wie TSMC (Taiwan) und ⁠Samsung (Südkorea) ⁠machen. Die Pläne passen auch zu dem Ziel der Regierung in Washington,verstärkt Fabriken in den USA anzusiedeln.

SpaceX steuert auf Börsengang zu

In der Mitteilung legte SpaceX unter anderem ‌offen,dass das Unternehmen nicht über ausreichende Lieferverträge ​mit Anbietern von ‌Hochleistungsprozessoren verfüge,um den eigenen Bedarf zu decken. Gleichzeitig wies es darauf hin,es gebe keine Garantie,dass die »Terafab« innerhalb des geplanten Zeitrahmens oder überhaupt den Betrieb aufnehmen werde.

Musk zufolge sollen ‌in dem Werk in der endgültigen Ausbaustufe jährlich Chips mit einem Strombedarf von einem Terawatt produziert werden. Das wäre das Doppelte ‌der bislang in den gesamten USA ​gefertigten Halbleiter. Den Analysten ‌des Vermögensverwalters Bernstein zufolge wären für ein solches Unterfangen Investitionen in Höhe von 13 Billionen Dollar notwendig.

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SpaceX steuert auf einen Börsengang im Juni zu. Dieser könnte zur größten Erstnotierung der Geschichte führen – mit einer Firmenbewertung bis zu 1,75 Billionen Dollar. Davon könnte auch Musk profitieren. Der 54-Jährige könnte durch den Deal zum ersten Billionär des 21. Jahrhunderts werden. Der reichste Mensch der Welt ist er laut »Forbes« bereits. Mehr zum geplanten Börsengang lesen Sie hier.

bam/Reuters