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Digitalisierungsminister Wildberger,Infineon-Chef Hanebeck und Sachsens Ministerpräsident Kretschmer in Dresden
Foto: Ronny Hartmann / AFP
Der deutsche Chiphersteller Infineon hat eine neue Produktionsstätte in Dresden eröffnet,die für rund fünf Milliarden Euro entstanden ist. Es ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens,wie Vorstandschef Jochen Hanebeck sagte. Mit der Smart Power Fab soll sich die Kapazität am Standort verdoppeln. Die Fabrik schafft etwa 1000 neue Arbeitsplätze.
Im neuen Werk will Infineon Leistungshalbleiter herstellen,die unter anderem für Elektroautos,erneuerbare Energien,Rechenzentren und Industrieanlagen gebraucht werden. Die Chips entstehen auf 300-Millimeter-Wafern. Infineon will seinen Ausstoß in Dresden damit verdoppeln. Das Werk wurde drei Monate vor dem Plan eröffnet.
»Mit der Smart Power Fab schaffen wir dringend benötigte Kapazitäten für Schlüsseltechnologien der Zukunft – von der Energieversorgung in KI-Rechenzentren über software-definierte Fahrzeuge bis hin zu erneuerbaren Energien«,sagte Jochen Hanebeck,Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG. Man setze einen wichtigen Impuls,um die globale KI-Revolution zu ermöglichen und Lieferketten in kritischen Industrien abzusichern.
Dabei floss schon so bereits jede Menge Steuergeld in die Infineon-Ansiedlung in Dresden: fast eine Milliarde Euro. Man könnte auch sagen,jeder Arbeitsplatz wird mit rund einer Million Euro subventioniert. Lesen Sie hier mehr zur Frage,ob sich das lohnt.
Anders als in Sachsen-Anhalt,wo die Pläne für eine Chipfabrik des US-Herstellers Intel zuletzt krachend gescheiterert sind,gilt »Silicon Saxony«,die Region um Dresden,seit Jahren als Hauptpfeiler der europäischen Chipindustrie. Auch der taiwanische Konzern TSMC baut dort sein erstes europäisches Werk,das zehn Milliarden Euro teure Vorhaben soll Ende nächsten Jahres den Betrieb aufnehmen.
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Die Eröffnung der Dresdner Smart Power Fab,der weltweit größten Fabrik für Leistungshalbleiter,sei beispielhaft,sagte Merz. »Sie haben gezeigt,wie es vorangehen kann in unserem Land. Das wird jetzt der Regelfall,das wird jetzt der Normalfall.« Die Subventionen allerdings,die dürfte er dabei vermutlich weniger vor Augen gehabt haben.
apr/dpa