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Tafel Vollmilch-Schokolade der Marke Ritter Sport
Foto: Markus Mainka / picture alliance
Es ist das erste Mal in der 110-jährigen Unternehmensgeschichte: Der Schokoladenhersteller Ritter hat mitgeteilt,aufgrund der wirtschaftlichen Lage Stellen abbauen zu müssen. Das berichtete zunächst die »Lebensmittelzeitung«. Etwa 70 Stellen sollen in der Verwaltung in der Zentrale in Waldenbuch bei Stuttgart gekürzt werden,teilt das Management hinter der Marke Ritter Sport mit.
Das entspricht etwas mehr als zehn Prozent der Verwaltungsstellen. Betrieblich bedingte Kündigungen könnten nicht ausgeschlossen werden. Grund dafür sind den Angaben zufolge hohe Kosten für Energie,Logistik und Kakao. Außerdem sei eine deutliche Kaufzurückhaltung zu spüren,heißt es von Ritter. Die könnte auch an teureren Preisen liegen: Eine Tafel Schokolade war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im März 2026 im Schnitt 71 Prozent teurer als 2020.
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Für den Hersteller arbeiteten zuletzt rund 1900 Menschen weltweit. In Waldenbuch waren es rund 1000 Menschen,davon etwas mehr als 600 in der Verwaltung,wie ein Sprecher mitteilt.
Wie sich Ritter Sport mit einer ungewöhnlichen Allianz gegen die steigenden Rohstoffpreise wappnen will,lesen Sie hier.
tmo/dpa