

Bild vergrößern
Logo von OpenAI (Symbolbild)
Foto: Dado Ruvic / REUTERS
Im Streit über die Zusammenarbeit von OpenAI mit dem US-Militär wirft eine ranghohe Managerin bei dem KI-Entwickler hin. Caitlin Kalinowski,Leiterin für Robotik und Hardware bei OpenAI,gab am Samstag ihren Rücktritt bekannt.
Sie begründete dies mit Bedenken über den jüngsten Auftrag des US-Verteidigungsministeriums. OpenAI habe sich nicht genügend Zeit genommen,bevor es der Nutzung seiner KI-Modelle in den geheimen Cloud-Netzwerken des Ministeriums zugestimmt habe,kritisierte die Managerin auf der Plattform X
.
Anthropic hatte Garantien dafür gefordert
,dass seine KI nicht für vollständig autonome Waffen oder zur Massenüberwachung in den USA eingesetzt wird. Das Verteidigungsministerium,das von Trump als Kriegsministerium bezeichnet wird,hatte dem aber nicht zustimmen wollen.
»KI spielt eine wichtige Rolle für die nationale Sicherheit«,schrieb Kalinowski. »Aber die Überwachung von Amerikanern ohne richterliche Aufsicht und tödliche Autonomie ohne menschliche Autorisierung sind Grenzen,die mehr Überlegung verdient hätten,als sie bekommen haben.«
data-area="text" data-pos="12">
OpenAI wies die Kritik am Samstag zurück. Das Unternehmen bekräftigte,seine »roten Linien« würden den Einsatz der Technologie für inländische Überwachung oder autonome Waffen ausschließen. Großes Vertrauen in diese »roten Linien« scheint OpenAI-Chef Sam Altman jedoch offenbar nicht zu haben – mehr dazu lesen Sie hier.
jmm/Reuters