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Frankfurter Osthafen
Foto: Andreas Arnold / dpa
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft wird weiter besser. Das Geschäftsklima stieg im Juni um 0,6 Punkte auf 85,6 Punkte,wie das Münchner Forschungsinstitut Ifo mitteilt.
Analysten waren im Schnitt von einem Anstieg des wichtigsten deutschen Konjunkturbarometers auf 85,5 Punkte ausgegangen. Die Stimmung verbesserte sich also etwas stärker als erwartet. Hintergrund der schon zweiten Besserung in Folge sind die Aussichten auf ein Rahmenabkommen im Irankrieg. Dadurch fielen die Ölpreise merklich.
Die monatliche Umfrage des Ifo-Instituts unter 9000 Unternehmen zeigt,dass die Firmen ihre aktuelle Lage und die Erwartungen an künftige Geschäfte besser einschätzen,wobei sich die Bewertung der Lage stärker verbessert als die Einschätzung der Erwartungen. »Es wird voraussichtlich noch einige Wochen dauern,bis die deutschen Unternehmen der geopolitischen Entspannung im Nahen Osten wirklich trauen«,sagte Deutschland-Chefvolkswirt Robin Winkler von der Deutschen Bank.
Auch im verarbeitenden Gewerbe hat das Ifo-Institut »spürbar verbesserte Erwartungen« festgestellt. Die Bewertung der aktuellen Lage ist dagegen etwas schwächer ausgefallen. »Der Bereich Transport und Logistik konnte sich weiter erholen«,heißt es vom Ifo-Institut. In der Tourismusbranche bleibe die Lage hingegen weiter schwierig.
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Nach Einschätzung von Ifo-Präsident Clemens Fuest hoffen die befragten Unternehmen auf eine Entspannung der weltpolitischen Situation. Und das hängt auch immer noch an US-Präsident Donald Trump. Immerhin habe die Umfrage gezeigt,so sagte Fuest weiter,dass die Unternehmen das Umfeld als weniger unsicher einschätzen.
hba/dpa