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Tesla-Logo (in Frankreich)
Foto: Stephane Mahe / REUTERS
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat am Montag (Ortszeit) eine Untersuchung zu einem tödlichen Unfall mit einem Tesla im US-Bundesstaat Texas eingeleitet,bei dem möglicherweise ein Fahrassistenzsystem im Einsatz war.
Das Model 3 war am 19. Juni in ein Haus gekracht,wobei eine 76-jährige Frau starb. Laut »Guardian« hatte sie vor dem Gebäude gestanden und war von dem Fahrzeug erfasst worden.
Tesla-Chef Elon Musk wies auf der Onlineplattform X eine Beteiligung der Software »Full Self-Driving« (FSD) zurück: Das System fahre in Wohngebieten langsam,hier habe es sich jedoch um einen Hochgeschwindigkeitsunfall gehandelt.
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In einigen Ländern hat Tesla bereits die Freigabe für die überwachte Version des »Full Self Driving« erhalten. Die europaweite Genehmigung steht jedoch noch aus. In Deutschland liegt das Thema beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Tesla antwortete nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.
Im Handbuch des FSD heißt es,dass sich die Fahrer nicht allein auf das System verlassen sollen und ihre Geschwindigkeit an Verkehr und Straßenbedingungen anpassen müssen. Allerdings erlaubt es das System den Nutzern,Geschwindigkeitsbegrenzungen gezielt zu überschreiten. Das riskiere,sowohl den Rechtsrahmen als auch die erwarteten Sicherheitsvorteile des automatisierten Fahrens zu unterminieren,heißt es in dem Brief,den Reuters über eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz erhalten hat.
jok/Reuters