

Bild vergrößern
Tesla-Fabrik in Grünheide: Vorwurf der heimlichen Aufnahme
Foto: Odd Andersen / AFP
Der Wahlkampf bei Tesla für einen neuen Betriebsrat war schon aufgeheizt,dann kam es im Februar zu einem aufsehenerregenden Vorfall im Werk in Grünheide. Nach einer Sitzung des damaligen Betriebsrats wurde die Polizei gerufen.
Vertreter des US-Konzerns und einer managementnahen Liste hatten einem Vertreter der IG Metall vorgeworfen,die Sitzung heimlich mit dem Laptop aufgezeichnet zu haben. Sicherheitskräfte führten den Mann vom Gelände,das Gerät wurde beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) leitete nach einer Anzeige von Tesla Ermittlungen gegen den Mann wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes und eines möglichen Verstoßes gegen das Betriebsverfassungsgesetz ein.
Der Fall hatte für erhebliches Aufsehen gesorgt. Nun sollen erste Ergebnisse vorliegen.
data-area="text" data-pos="17">
Die IG Metall geht gegen das Ergebnis juristisch vor. Die Gewerkschaft hat am Mittwoch beim Arbeitsgericht Frankfurt (Oder) einen Beschlussantrag zur Feststellung der Unwirksamkeit eingebracht.
Verantwortlich für diesen Schritt sei ein von Drohungen geprägter Wahlkampf vonseiten Teslas. Es habe laut der Gewerkschaft zahlreiche Einschüchterungsversuche sowie eine ungleiche Behandlung der einzelnen Listen und Kandidaten gegeben.
tsc