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Grenzschützer in Frankfurt an der Oder: »Anzahl der Verbeamtungen deutlich einschränken«
Foto: Patrick Pleul / dpa
Der Ökonom Peter Bofinger fordert Änderungen bei der Berechnung von Beamtenpensionen. »Es gibt die Tendenz,dass man die Leute im letzten Jahr noch mal schnell befördert,damit sie eine schöne Pension kriegen«,sagte das Mitglied der Rentenkommission der »Neuen Osnabrücker Zeitung«. »Deshalb haben wir den Vorschlag gemacht,bei Beamten künftig die letzten fünf bis zehn Jahre vor der Pension für die Höhe zu berücksichtigen.«
Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hatte auch zur Beamtenversorgung und den Ruhestandsgehältern Vorschläge gemacht. So heißt es unter anderem in dem Bericht: »Die Kommission plädiert zudem für eine Verlängerung der Wartezeit für die Versorgung aus dem letzten Amt von derzeit zwei Jahren auf fünf bis zehn Jahre. Im Vergleich zum Rentenrecht,bei dem die Rentenhöhe vom Entgeltverlauf während der gesamten Erwerbsbiografie abhängt,erscheint diese Regelung als besonders begünstigend.«
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Für die Haushalte von Bund und Ländern sind die Pensionen ein riesiger Kostenfaktor. Im Jahr 2024 beliefen sich die Ausgaben für Pensionen ehemaliger Staatsbediensteter den Statistikern zufolge auf 56,9 Milliarden Euro – Tendenz steigend. Den Großteil müssen die Länder aufbringen,etwa für ehemalige Polizisten und Lehrer.
mik/dpa-AFX