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Rabattschilder in einem Schaufenster
Foto: Elisa Schu / dpa
Seit Ausbruch des Nahostkriegs Ende Februar haben die Energiepreise und auch die Gesamtinflation spürbar angezogen. Das trifft Verbraucher europaweit. Laut einer Umfrage reagieren aber Konsumenten in Deutschland besonders sensibel und sparen mit wenigen Ausnahmen stärker.
Laut einer Erhebung der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) achten Konsumenten hierzulande sehr häufig auf Rabatte und kaufen regelmäßig günstigere Eigenmarken.
64 Prozent der Befragten in Deutschland bezeichneten die wirtschaftliche Lage als schlecht. Das sind zwei Punkte mehr als vor einem Jahr. Im europäischen Schnitt sind es 56 Prozent.
BCG hat im April mehr als 20.000 Verbraucher in elf Ländern befragt – Deutschland,Dänemark,Finnland,Frankreich,Italien,Norwegen,Polen,Rumänien,Schweden,Spanien und dem Vereinigten Königreich.
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In ganz Europa sind Verbraucher aber offenbar eher darauf bedacht,auf gesunde Ernährung zu achten. 64 Prozent kochen demnach lieber frisch statt Fertiggerichte zu kaufen,48 Prozent achten auf Produkte ohne künstliche Inhaltsstoffe.
Die Hälfte bevorzugt zucker- oder kalorienarme Getränke. 46 Prozent haben ihren Alkoholkonsum reduziert oder planen dies. »Das macht Gesundheit zu einer der wenigen Kategorien,die sich dem allgemeinen Spartrend weitgehend entziehen«,sagte von Funck.
mmq/Reuters